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    <title>CeKaDo</title>
    <link>http://www.cekado.de/</link>
    <description>CeKaDo - Die Seite mit seelischem Tiefgang</description>
    <language>en-us</language>           
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    <copyright>ï¿½</copyright>             
    <category>Weblog</category>
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      <title>CeKaDo</title>
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    <item>
 <title>Willkommen</title>
 <link>http://www.cekado.de/index.php?itemid=1</link>
<description><![CDATA[Liebe Besucherin, lieber Besucher<br />
<br />
Die Wege, die Dich hierher geführt haben sind so unterschiedlich, wie Menschen und ihre Probleme nur sein können. Oder ihre Neugierde.<br />
<br />
Mit dieser Seite habe ich im Jahre 2001 begonnen und jetzt, 2009, überarbeite ich sie Schritt für Schritt. Diese Website ist die Darstellung meines Lebens aus meiner ganz persönlichen Sicht. Ich habe lange Jahre recherchiert, um all die Lügen und Heimlichkeiten um meine Kindheit und Jugend zu erforschen. Ein großer Teil der Schuldigen ist inzwischen verstorben, wobei viele Dinge zwischen uns geklärt werden konnten. Die "offenen" Rechnungen mit den Lebenden lege ich nicht mehr vor. Mögen Sie an meiner Kälte erfrieren oder sich meinetwegen täglich an mir ärgern. Es ist mir inzwischen egal. Richten werde nicht ich, soviel steht fest.<br />
<br />
trotz alledem werde ich weitestgehend niemanden namentlich benennen. Dies dient, trotz aller Wut die in mir steckt, dem Schutz der Betroffenen. Sollte jemand aus diesem Personenkreis hier lesen, so möge er das bei alledem bitte berücksichtigen. Hier steht alles so, wie ich es empfunden habe. Es ist einzig meine Sicht der Dinge.<br />
<br />
Meinen Leser/innen möchte ich noch die Warnung mitgeben, daß hier viele Dinge zu lesen sein werden, die schockieren und entsprechend vorbelastete Personen in emotionale Schwierigkeiten bringen können. Ich schließe ausdrücklich jegliche Haftung aus und bitte darum, diesen Hinweis ernst zu nehmen. Für Fragen stehe ich gern zur Verfügung. <br />
<br />
<br />
Nachtrag vom 31.12.2009:<br />
aufgrund vieler Mails zu dieser Seite habe ich das <b><a href="http://www.wintertraenen.de" target="_blank">Projekt Wintertränen </a></b>heute in die Welt gesetzt.<br />
<br />
 ]]></description>
 <category>00. Willkommen</category>
<comments>http://www.cekado.de/index.php?itemid=1</comments>
 <pubDate>Sat, 3 Jan 2009 21:21:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Suizid - Selbstmord</title>
 <link>http://www.cekado.de/index.php?itemid=12</link>
<description><![CDATA[Ich habe im Jahre 2000 insgesamt acht Mal versucht, mir das Leben zu nehmen. Ich wußte keinen Ausweg mehr, als den Selbstmord. Meine Familie hat davon nicht oder nur verharmlost erfahren. Zum Zeitpunkt der Krise hat niemand geahnt, was in mir vorgeht und was ich da versucht habe. Meine Versuche waren erfolglos, weil es entweder technische Problem gab, oder mich der Gedanke an meine Tochter, die ich in dieser Hölle hätte zurücklassen müssen, gerettet hat. Mein Instrument für den Suizid war mein Auto. Ich habe versucht, nachts auf leeren Autobahnen gegen Brückenpfeiler zu fahren.<br />
<br />
<br />
<b>Meine Gedanken zu meinen Selbstmordversuchen aus dem Jahre 2002:</b><br />
<br />
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The Doors - The End<br />
<br />
This is the end <br />
Beautiful friend <br />
This is the end <br />
My only friend, the end <br />
<br />
It hurts to set you free <br />
But you'll never follow me <br />
The end of laughter and soft lies <br />
The end of nights we tried to die <br />
<br />
This is the end <br />
<br />
*** <br />
<br />
<br />
Ich habe einer begabten jungen Frau einmal beschrieben, wie mein Weg in den Tod aussieht. <br />
Dabei ist dieses Bild entstanden.<br />
<br />
<a href="http://www.cekado.de/media/1/20090103-deinlicht2.jpg">Mein Anblick des Todes - Copyright by CeKaDo - Made by Dani</a><br />
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*** <br />
<br />
 <br />
<br />
Ich schicke jetzt voraus, dass ich vermutlich davon geheilt bin. Denn der akute Wunsch, mein Leben zu beenden, ist nicht mehr vorhanden. Er kommt auch in schweren Krisensituationen derzeit nicht wieder. Aber eine letzte Garantie gibt es nicht.<br />
<br />
Ich habe lange über die Ursachen für meine Versuche nachgedacht. Dabei fiel mir ein, dass ich als Kind schon Depressionen bekam, wenn mir Sympathie entgegen gebracht wurde, ich mich verliebt habe und dann meine Liebe einem anderen Jungen mehr gab als mir. Eifersucht und Enttäuschung. Und das Gefühl, nicht geliebt zu werden. Schon mit 13 war ich aus einer solchen Situation heraus während einer Klassenfahrt das erste Mal soweit, mich einen Abgrund hinunter zu stürzen, um Leid zu beenden. Damals habe ich mich nicht getraut. Ich hatte Angst vor diesem endgültigen Schritt.<br />
<br />
Später gab es dann, als ich 14 und 15 war, keine Chance für Depressionen, denn ich habe alle Exzesse in Sachen Alkohol mitgemacht, die möglich waren. Ich war wahrscheinlich jeden Tag zumindest angetrunken. Ich hatte Freunde und ich war zu Hause geächtet. Die Welt war tiefsinnig und oft voller Liebeskummer. Aber es war mit dem Alkohol und der Musik erträglich.<br />
<br />
Die großen Depressionen haben sich dann noch mal kurz im Alter von 24 und 25 gezeigt, waren diesmal finanziell bedingt. Doch da gab es dank meiner damaligen Freundin keine Gedanken an Selbstmord. Denn ich wurde geliebt.<br />
<br />
Die entscheidenden Geschehnisse begannen 1995, als Arbeit, Ehe und Nebenjobs langsam aber sicher nicht mehr ausreichten, mich geliebt zu fühlen. Hinzu kam, dass ich erstmalig einer lieben Kollegin und Freundin offen mein Leid klagen konnte und vorbehaltlos angenommen wurde. Eine Erfahrung, die schön war und die mich geweckt hat. Ich habe mein Leben von nun an immer mehr mit anderen Augen gesehen, merkte in diesen Gesprächen mit ihr, was ich verpasst hatte. Wie viel Wärme und Zuneigung mir in der Ehe fehlte. <br />
<br />
Ich muss jetzt fairerweise zugeben, dass auch ich in der Ehe nicht in der Lage war, die nötige Wärme und Zuneigung und Offenheit zu geben. Der Fehler war nicht nur bei meiner Frau zu suchen, sondern auch bei mir. Ohne Frage. Doch als sie diese Veränderung in mir spürte, war es bereits zu spät. Als extrem eifersüchtiger Mensch hat sie verständlich reagiert. Meine Schwüre, es wäre nichts mit der anderen Frau haben alles sicher nur noch schlimmer gemacht. Ich habe versucht, möglichst viel aus dieser seltsamen Freundschaft zu ziehen. Zu genießen, was nur ging. Ich habe mich sicher oft zum Dummkopf dabei gemacht. Denn eines war eigentlich von Anfang an klar. Sie würde niemals ihre Familie wegen mir vernachlässigen. Das habe ich nicht realisiert. Ich baute mir meine Fantasien auf und schwebte in allerlei Vorstellungen, um meine Unzufriedenheit mit meinem Leben und meiner Ehe, meiner Arbeit zu kompensieren.<br />
<br />
Am Arbeitsplatz wurden die Neider immer mehr. Ich habe gern und viel gearbeitet. Ich war wichtig, habe mich beim Vorgesetzten unentbehrlich gemacht. Bei meinen Kolleginnen und Kollegen war ich als arrogant bekannt und es gab ein Wechselspiel zwischen Hass und Brauchen. Denn ich habe die Dinge erledigt, die sonst keiner machen wollte.<br />
<br />
Und dann der Wechsel des Vorgesetzten. Plötzlich war ich draußen. Nicht mehr gestützt, gefördert und beschützt. Nicht mehr anerkannt, sondern missachtet. Nun auch dort. Keine Anerkennung am Arbeitsplatz, keine Liebe zu Hause, keinen Trost mehr bei der "Freundin". Den mein Kontakt musste enden, wenn ich den Stress zuhause nicht noch höher treiben wollte. Der tödliche Kreislauf begann. Meine Unzufriedenheit wuchs, meine Maske der Gleichmütigkeit wurde dicker und dicker. Im Hause wuchs der Müll, das Chaos war äußerlich sichtbar. Die Kinder stritten sich ständig. Es gab Schläge zwischen den Kindern, Schläge zwischen meiner Frau und mir. Das Finanzgerüst wurde wackeliger, die ehe begann zu zerbröckeln und ich zog mich mehr und mehr in mir zurück. Der innere Druck stieg an. Der Blick in den Spiegel wurde zur Tortur. Ich begann, mich zu hassen. Dieser Anblick im Spiegel war Grund für mich, mich zu übergeben. Jetzt begannen auch die nächtlichen Wutausbrüche meiner Frau. Mitten in der Nacht brach aus ihr alles heraus und sie tobte und weckte mich. Endlose Diskussionen in der Nacht. Wie oft habe ich das Haus verlassen, bin weggelaufen oder gefahren. Habe geweint. Für mich, heimlich.<br />
<br />
Die Schlafstörungen begannen. Ich habe am Abend eine Flasche Wein getrunken, um zu schlafen. Jeden Abend. Teuren Wein, man ist ja noch edel. <br />
<br />
Das Karussell drehte sich schneller. Mobbing am Arbeitsplatz, keine Freunde, Stress zuhause, Schlafstörungen, der Magen spielte verrückt, Ärger bei den Kindern, dieser Selbsthass und kein Ausweg aus der Situation. Es gab keine Chance mehr. Kündigung war nicht möglich, da ich nirgendwo einen so gut bezahlten Job fand, um unsere Schulden bedienen zu können. Trennung war nicht möglich, weil ich Angst davor hatte, allein zu sein. Freunde? Mit Männer verstand ich mich nicht und Frauen durften nicht sein. Das gab wieder nur Stress.<br />
<br />
So wurden die Verletzungen immer tiefer, immer stärker. Meine Frau entdeckte meine Email-Freundschaft und es gab wieder Stress. Wir haben lieb miteinander geschrieben. Aber wir haben uns bis heute nicht gesehen. Sie ist inzwischen glücklich verheiratet. Doch in den Augen meiner Frau war es eine Liebe. Wieder eine Lüge mehr zwischen uns. Wieder musste ich verheimlichen. Lügen Lügen Lügen. Ständige Eigenkontrolle, damit es keinen Grund für Eifersucht und Stress gab. Ich habe mich verweigert. Nicht mehr mit ihr geschlafen. Weil es einfach nicht mehr möglich war, ohne dass ich Schuldgefühle bekam. Meine Liebe war tot und ich wollte auch keine Zärtlichkeit mehr geben. Denn auch das wäre Lüge gewesen.<br />
<br />
Weg, ich wollte weg. Raus aus dieser Ehe, raus aus diesem Job, wegziehen, flüchten. Und ich war angebunden. Ich fühlte mich gefangen und ungeliebt. Es gab für mich keine Liebe mehr. <br />
<br />
Später haben mir viele Menschen genau dieses Gefühl bestritten. Doch es war meine subjektive Sicht der Dinge und sie haben letztlich dazu geführt, dass ich nicht um Hilfe geschrieen habe, sondern mich vernichten wollte.<br />
<br />
Ich habe begonnen, mich nach dem Tod zu sehnen. Ich wollte raus und es wäre einfach gewesen. Denn die Versicherung hätte das halbe Haus bezahlt und die Kinder wären gut versorgt gewesen. Da mich ohnehin niemand mochte, würde ich auch nicht fehlen. Mein Tod wäre eher eine Erleichterung für alle, da auch der Stress im Hause und bei der Arbeit endlich vorbei wäre. Ich habe systematisch begonnen, mir meine Art der Selbstvernichtung auszumalen und dabei alle Möglichkeiten geprüft, die in Frage kamen. Ich habe zu jeder Tötungsart Vor- und Nachteile bedacht und recherchiert. Letztlich schien mir das Auto als Medium die größten Chancen für eine schnelle und schmerzlose Todesart zu sein. Aus meiner Erfahrung in der Unfallrettung wusste ich, wie es treffen musste.<br />
<br />
Insgesamt habe ich, jeweils nach einem Streit zuhause acht Mal versucht, mit dem Wagen Selbstmord zu begehen. Davon ordne ich zwei Versuche als sehr nahe und sehr verzweifelt ein. In einem Falle war es so kritisch, dass ich die Spuren noch am anderen Tag sehen konnte. Die ernsthaftesten Versuche habe ich angetrunken unternommen. Mit hoher Geschwindigkeit in der Nacht auf der leeren Autobahn, Vollgas und das Lenkrad losgelassen, die Augen geschlossen. Entspannt und abgeschnallt. Ich habe niemals Abschiedsbriefe geschrieben. Die Absicht, jetzt zu sterben, war immer spontan. Die Grundeinstellung zum Tod war da. Ich bin tagsüber über die Straße gegangen, ohne mich umzusehen. Es war mir einfach egal, ob ich verletzt oder getötet werde.<br />
<br />
Warum nun habe ich überlebt?<br />
<br />
In buchstäblicher allerletzter Sekunde stieg in mir das Bild meines weinenden Kindes auf. Meine Tochter, die ich zurückgelassen habe. Die ich liebte. Die meine Hände wieder an das Lenkrad brachten. Meine Tochter, die ich nicht in dieser Hölle allein zurücklassen wollte.<br />
<br />
Darum lebe ich heute noch.<br />
<br />
Das Gedicht "Niemals" beschreibt diese Situation. Ich habe dann meine letzten Reste Verstand zusammengerafft und habe mich selbst beim Hausarzt gemeldet, mit der Bitte, mich in eine Psychiatrie zu bringen. Innerhalb von 5 Tagen war ich in ambulanter Therapie und zwei Wochen später war ich in der Therapie. Aber das ist dann ein anderes Kapitel.<br />
<br />
Aus diesen Erfahrungen kann ich heute sagen, dass niemand diese tiefe Verzweiflung nachfühlen kann, der es nicht erlebt hat. Es gibt keinen Ausweg. Auch wenn er von außen scheinbar offensichtlich und sehr einfach ist. Für mich war er nicht vorhanden. Es gehört ab einem gewissen Zeitpunkt kein Mut mehr dazu, sich zu töten. Es wäre mutiger, zu überleben. Und dazu fehlt die Kraft.<br />
<br />
Ich habe aus diesen Dingen gelernt, dass ich mich mitteilen muss, wenn es mir schlecht geht. Wenn ich heute depressiv werde, dann sage ich es. Und ich erfahre dann Wärme und Anteilnahme. Das rettet mich vor dem Karussell des Bösen. Vor dem erneuten Abrutschen in tiefste Depression.<br />
<br />
Und dafür danke ich von ganzem Herzen all denen, die mir zuhören.<br />
<br />
 <br />
<br />
<b>Nachtrag vom 23.12.2003</b><br />
<br />
Heute habe ich bei der Suche nach einer Zeitschrift zwischen diesen Zeitungen aus dem Umzugsgut meinen damaligen Abschiedsbrief gefunden. Danach habe ich getrunken, es kam erneut zum Streit und ich bin ein letztes Mal losgerast, um der Sache ein Ende zu bereiten. Doch den Brief hatte ich vergessen. Er lag noch im Drukcer, als ich zurückkehrte und ich hatte ihn dann zwischen Zeitungen versteckt. Bis zum heutigen Tage. Er war voller Rechtschreibfehler, die ich heute korrigiert habe, damit keine Mißverständnisse entstehen. Doch der schönste Erfolg ist heute. Denn mir geht es immer noch gut. Trotz der Erinnerung daran.<br />
<br />
 <br />
<br />
Hier ist der Brief:<br />
<br />
17.10.2000<br />
<br />
Alles ist dunkel, alles tut weh. Das fröhliche Lachen der Kinder in weiter Ferne klingt schrill und zerrt an meinem Herzen. Es reißt in meiner Brust und im Bauch ist mir übel.<br />
<br />
Traurigkeit, unendliche Traurigkeit umhüllt mich wie eine schwarze Wolke. Ich kann nicht mehr richtig sehen und meine Finger schmerzen beim Schreiben. In meinen Zehen tobt ein stechender Schmerz. Und meine Seele ist dunkel und liegt am Boden meines Herzens.<br />
<br />
Ich könnte weinen. Doch ich verweigere mir die Tränen. Jeder könnte sehen, was mit mir geschieht. Man hätte Mitleid, doch ich will nicht mehr reden. Nichts mehr reden, nichts mehr denken, nichts mehr fühlen.<br />
<br />
In mir ist nur noch ein Gedanke an Erleichterung, wenn dies alles endet.<br />
<br />
Kein Gezanke mehr, kein "ich mach Dich fertig" mehr, kein "stell Dich nicht so an" mehr, keine unerwünschte Liebe mehr, keine Angst mehr vor dem Erwischtwerden bei ganz normalen Dingen, keine Angst mehr vor dem Fallenlassen, keine Angst mehr vor dem Handeln.<br />
<br />
Ich habe Angst. Es gibt nichts mehr, wovor ich nicht mehr Angst habe.<br />
<br />
Gibt es noch Gründe, um zu leben? Nenne mir nur einen, der noch in meine Seele eindringen kann.<br />
<br />
Nennst Du mir Liebe? Dann sage ich Dir, dass meine Liebe nicht gewollt wird. Ich habe so viel davon, aber niemand will sie haben. Sagst Du mir, dass es nicht stimmt, dann sage ich Dir, dass niemand mir wirklich jemals gesagt hat, dass er mich ehrlich braucht und dass er mich wirklich liebt. Und wenn Du nun sagst, dass ich mich da täusche, dann kann ich nur wieder antworten, dass ich mich so fühle und ich mag darüber auch nicht mehr reden.<br />
<br />
Reden zerstört, reden tötet.<br />
<br />
Schweig einfach und zeige, was Du denkst. Und wenn Du mich verachtest, dreh Dich einfach um und geh.<br />
<br />
Und lass mich gehen.<br />
<br />
Ich kann nicht mehr.<br />
<br />
<br />
 <br />
<br />
<b>Heute:</b><br />
<br />
Ich habe selbst heute noch Verständnis für meine damaligen Gedanken. Noch immer kann ich meine Gründe nachvollziehen. Doch ich weiß heute, daß es Auswege gibt, die sich mir damals nicht gezeigt haben. Ursache für die empfundene Ausweglosigkeit war die Depression. Es ist eines der Zeichen von Depressionen. <br />
<br />
Schwierig ist es, als Angehöriger oder Freund einem Selbstmörder zu helfen. Es bedarf da einer sehr feinfühligen Vorgehensweise und ganz oft Taten gegen die direkten Bezugspersonen des Betroffenen. Es gibt keinen allgemein gültigen Rat für den Umgang mit einem akut gefährdeten Menschen. Ärztliche Hilfe ist auf jeden Fall angeraten und auch sozialpsychiatrische Dienste können in Notfällen weiterhelfen. Die Rufnummern liegen die Rettungsleitstellen und Polizeidienststellen vor. In jedem Falle rate ich zu einem Verbleib beim Suizidgefährdeten und dem Anbieten einer Übernachtungsmöglichkeit außerhalb der häuslichen Situation. <br />
<br />
Ein wichtiger Faktor ist die Scham des Betroffenen. Es wird unter Umständen enttäuschend sein, daß nciht über die Gründe für den Selbstmordversuch gesprochen wird. Auf keinen Fall sollte eindringlich auf den labilen Menschen eingeredet werden. Erst recht nicht von mehreren Helfern zugleich.<br />
<br />
Dieses sind persönliche Erfahrungswerte, die ich mit Vorsicht zu betrachten bitte. Eines ist mir noch ganz wichtig, weil ich anhand meiner Statistiken dieser Website weiß, wie oft danach gesucht wird:<br />
<br />
Selbstmord ist keinesfalls die "richtige" Lösung, um aus einer völlig verfahrenen Situation heraus zu kommen. Du brauchst, wenn Du mit diesem Gedanken spielst, dringend Hilfe! Du brauchst vor Allem einen anderen Blickwinkel und die Erfahrung, daß es in jedem Falle einen Ausweg gibt, den Du nur aufgrund Deiner jetzigen Situation nicht sehen kannst.<br />
<br />
Und: Selbstmord ist niemals schmerzlos! Ich habe in den langen Jahren meiner Arbeit als Unfallretter eine Menge erfolgloser und erfolgreicher Selbstmordversuche gesehen. Allen gemeinsam waren grausame Schmerzen. Es gibt keine Tötungmethode, die schnell und schmerzlos funktioniert, die man selbst ausführen könnte. Selbst wenn Du Dich völlig zudröhnst, wird Dein Körper aus einem Reflex heraus in letzter Sekunde hellwach. Und es wird die schmerzhafteste und längste Sekunden Deines Lebens werden. Ich habe viele Gespräche mit Selbstmördern nach dem Überleben geführt und mir über ihre Empfindungen berichten lassen. Alle haben über Schmerz und Reue gesprochen.<br />
<br />
Der bessere Weg ist in jedem Falle, sich einem Menschen außerhalb der häuslichen Situation anzuvertrauen. Ein völlig fremder Arzt wäre ein guter Ansprechpartner.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<b>Nachtrag vom 31.12.2009:</b><br />
<br />
Ich habe ein Projekt ins Leben gerufen, um denen eine Plattform zu bieten, die bislang nur stumm und unhörbar gerufen haben. Schaut doch bitte mal zum <b><a href="http://www.wintertraenen.de" target="_blank">Projekt Wintertränen</a></b> und dort in die Anleitung (rechte Seite auf der Website). Vielleicht ist das eine Chance, die noch fehlte!]]></description>
 <category>07. Suizid</category>
<comments>http://www.cekado.de/index.php?itemid=12</comments>
 <pubDate>Sat, 3 Jan 2009 20:00:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Mein Blog</title>
 <link>http://www.cekado.de/index.php?itemid=14</link>
<description><![CDATA[Ich blogge.<br />
<br />
Ich schreibe also ein Tagebuch im Internet. Öffentlich und für jeden sichtbar. Mir ist bewußt, daß ich damit einen großen Teil meines Lebens öffentlich mache. Seit 01.09.2004 schreibe ich über mich und über das, was mir durch die Seele geht. <br />
<br />
Ich rege mich auf, lache über vieles und schreibe Dinge, über die ich nachdenke oder meine Meinung kundgeben möchte. Mit der Kommentarfunktion stelle ich mich der Meinung meiner Leser.<br />
<br />
Mein Bloggen erleichtert mich. Er nimmt mir den Druck des "Für mich behaltens" und lässt mich meine Gedanken reflektieren.<br />
<br />
Und Bloggen macht mir Spaß!<br />
<br />
<a href="http://www.tagesblog.de" target="_blank">Hier geht es zum Tages(b)log von CeKaDo</a><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
]]></description>
 <category>16. Der Blog</category>
<comments>http://www.cekado.de/index.php?itemid=14</comments>
 <pubDate>Sat, 3 Jan 2009 20:00:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>RSS-Feed</title>
 <link>http://www.cekado.de/index.php?itemid=43</link>
<description><![CDATA[Wer gern in einem Feedreader über neue Beiträge dieser Seite informiert werden möchte, der kann den RSS-Feed abonnieren, indem er die Url http://www.cekado.net/xml-rss2.php nutzt.<br />
]]></description>
 <category>26. RSS-Feed</category>
<comments>http://www.cekado.de/index.php?itemid=43</comments>
 <pubDate>Sat, 3 Jan 2009 20:00:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Über diese Seite</title>
 <link>http://www.cekado.de/index.php?itemid=33</link>
<description><![CDATA[Warum diese Seite?<br />
<br />
Der Anfang waren ein paar schwarze Seiten, programmiert in html. Einfacher weißer Text, schnell heruntergeschrieben und mit wenigen Klicks in die Weiten des Internets geschossen. Ich mußte etwas "loswerden" und konnte es auf diese Weise "loslassen".<br />
<br />
Mit dem Schreiben und dem Absenden in das www habe ich gelernt, meine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Ich habe gelernt, sie zu präsentieren und verständlich zu machen. Schreiben und veröffentlichen als Therapie, so mag man das gern sehen. <br />
<br />
Diese Website hat sich im Laufe der Jahre seit 2001 deutlich verändert. Die heutige Version ist übersichtlicher strukturiert, klarer in der Gliederung und vor Allem mit mehr Abstand geschrieben. Ich habe mich weiter entwickelt. Dennoch habe ich hier bei den jeweiligen Themen weitgehend die Originaltexte von damals eingefügt. Damit möchte ich zeigen, wie ich damals empfunden habe und will mich auch mit den Anmerkungen von heute damit auseinander sezten.<br />
<br />
Ich habe am Anfang diese Seite als meine eigenen Therapie gesehen. Inzwischen sehe ich anhand der vielen Emails und meiner Besucher-Statistik, wie sehr diese Website gebraucht wird. Als Hilfe- und als Informationsseite. Mit dem neuen Layout, das ich im Januar 2009 gefertigt habe, möchte ich den Besuchern noch mehr Möglichkeiten bieten, selbst an dieser Seite mitzuwirken. Durch Kommentare zu den jeweiligen Beiträgen besteht jetzt erstmals nach acht Jahren die Chance, eigene Gedanken mit einzubringen und damit direkt mit mir und den anderen Besuchern in Kontakt zu kommen.<br />
<br />
Die Emailadressen in den Kommentaren sind geschützt, nur ich kann sie sehen.]]></description>
 <category>02. Über diese Seite</category>
<comments>http://www.cekado.de/index.php?itemid=33</comments>
 <pubDate>Sat, 3 Jan 2009 20:00:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Music was my first love</title>
 <link>http://www.cekado.de/index.php?itemid=35</link>
<description><![CDATA[... and it will be my last.<br />
<br />
Mit diesen Worten aus dem Lied "Music" von John Miles mag es am besten beschreiben sein, was Musik für mich bedeutet.<br />
<br />
Ich weiß aufgrund meiner Statistik, daß hier sehr viele Besucher nach Liedertexten suchen. Diese mußte ich leider vor einigen Jahren aus dem Netz nehmen, weil die Musikindustrie vehement gegen die Verletzung ihrer Urheberrechte vorgeht. Leider ist damit auch meine Werbung für die Künstler der Vorsicht zum Opfer gefallen.<br />
<br />
In diesem Beitrag werde ich dennoch über Musik und die Wichtigkeit während meines Lebens berichten. Ich bitte noch um etwas Geduld.]]></description>
 <category>19. Musik in meinem Leben</category>
<comments>http://www.cekado.de/index.php?itemid=35</comments>
 <pubDate>Sat, 3 Jan 2009 20:00:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Bilder</title>
 <link>http://www.cekado.de/index.php?itemid=37</link>
<description><![CDATA[Irgendwann, während der schlimmsten Phasen des Alleinseins, bekam ich eine Testversion von Adobe Photoshop und ein paar Probebilder. Ich klammerte mich an die Technik und das Lernen. Und so entstanden gewaltige Abbilder dessen, was in mir vorging.<br />
<br />
In diesem Beitrag werde ich einen Teil der Bilder präsentieren. Ich bitte um etwas Geduld.]]></description>
 <category>20. Bilder aus der dunklen Zeit</category>
<comments>http://www.cekado.de/index.php?itemid=37</comments>
 <pubDate>Sat, 3 Jan 2009 20:00:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Gedichte</title>
 <link>http://www.cekado.de/index.php?itemid=39</link>
<description><![CDATA[Ich mag sie kaum Gedichte nennen, weil sie ohne jegliches Wissen um die Melodie eines Gedichtes erschaffen wurden. Dennoch sollen sie hier gezeigt werden, weil sie einfach dazu gehören und niemals in einem Buch ihre Leser finden werden.<br />
<br />
Die Seite wird demnächst gefüllt. Ich bitte um etwas Geduld.]]></description>
 <category>21. Gedichte aus der dunklen Zeit</category>
<comments>http://www.cekado.de/index.php?itemid=39</comments>
 <pubDate>Sat, 3 Jan 2009 20:00:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Stellung genommen</title>
 <link>http://www.cekado.de/index.php?itemid=41</link>
<description><![CDATA[Hier entsteht die Sammlung der geschriebenen Stellungnahmen zu verschiedenen Themen rund um Beziehung und Depression. Ich bitte um etwas Geduld.]]></description>
 <category>22. Stellungnahmen</category>
<comments>http://www.cekado.de/index.php?itemid=41</comments>
 <pubDate>Sat, 3 Jan 2009 20:00:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Das zweite Buch</title>
 <link>http://www.cekado.de/index.php?itemid=29</link>
<description><![CDATA[Das zweite Buch ist im Oktober 2010 erschienen und trägt den Titel "Mehr Übernächtliches - Schlimmer geht immer".<br />
<br />
Ich arbeite unter Anderem hierin meine Beziehungen auf. Das Lachen bleibt dem Leser sicherlich manchmal im Halse stecken, doch es soll nicht alles hoffnungslos sein, was dort geschrieben steht.<br />
<br />
Die Website mit Leseproben und Hörproben findet sich <b><a href="http://www.mehruebernaechtliches.de" target="_blank">HIER</a></b>.<br />
<br />
<br />
Ergänzung vom 23.03.2011: Inzwischen arbeite ich an Buch Nr. 3 und habe mich entschlossen, in Romanform einen Teil meiner Erlebnisse aufzuschreiben. Das kostet mich sehr viel Kraft und dennoch hoffe ich, dass das Buch gegen Ende 2011 im Handel erhältlich ist.]]></description>
 <category>18. Das zweite Buch</category>
<comments>http://www.cekado.de/index.php?itemid=29</comments>
 <pubDate>Sat, 3 Jan 2009 20:00:00 +0100</pubDate>
</item>
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